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Sigmund Freud PrivatUniversität Wien

Berufliche Verwertbarkeit des Studiums / Employability




Entwicklungen zur Employability

Zwei wichtige Schritte in Richtung Employability konnten erfolgreich getätigt werden:
Nachdem 2006/07 die Ambulanz der SFU vom Gesundheitsministerium als Praktikumsstelle sowohl für das Psychotherapeutische Propädeutikum als auch das Fachspezifikum bescheidmäßig anerkannt wurde (PthG § 3 Abs 2Z 2 und PthG § 6 Abs 2 Z 2), erfolgte im Jahr 2008 die gesundheitsbehördliche Genehmigung als Ausbildungseinrichtung für das Psychotherapeutische Propädeutikum gemäß § 4 Abs. 1 des Psychotherapiegesetzes (PthG). Das psychotherapeutische Propädeutikum ist der erste Schritt der gesetzlich geregelten Ausbildung zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie.

Kooperationsverträge wurden zwischen SFU und sechs fachspezifischen Vereinen abgeschlossen, sodass nun an der SFU Psychotherapeutische Fachspezifika nach § 6-8 PthG durchgeführt werden und somit der Weg der behördlichen Eintragung in die Liste der PsychotherapeutInnen zur selbständigen Ausübung des Berufes gleichzeitig mit dem Abschluss des Studiums möglich ist.

Als zweiter Schritt wurde der Studienzweig „Beratung“ des Bakkalaureatsstudienganges Psychotherapiewissenschaft zur Anerkennung als Ausbildungslehrgang zum Lebens- und Sozialberater in der Bundeskammer für Gewerbe und Wirtschaft eingereicht und 2008 als solcher bewilligt.
Das bedeutet, dass mit dem Bakkalaureat der Psychotherapiewissenschaft Zweig Beratung auch eine Berufsberechtigung erworben werden kann. Eine Tatsache, die diesen Studiengang als akademische Ausbildung beruflich verwertbar und interessant macht.


Psychotherapeutisches Propädeutikum (nach § 4 Abs.1 PthG)

Seit Jänner 2008 ist die Sigmund Freud Privatuniversität Wien Paris gesundheitsbehördlich genehmigte Ausbildungseinrichtung für ein Psychotherapeutisches Propädeutikum gemäß § 4 Abs. 1 des Psychotherapiegesetzes (PthG) und bietet diese Ausbildung neben den Studiengängen an.

Das psychotherapeutische Propädeutikum bedeutet den ersten Schritt in der gesetzlich geregelten Ausbildung zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie.
Der theoretische und praktische Inhalt des propädeutischen Lehrganges an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien ist in den Gesamtstudienplan des Bakkalaureatstudienganges für Psychotherapiewissenschaft eingebettet und ist auf den Erwerb psychotherapeutischer Grundkompetenz ausgerichtet. Der vorgelegte Studienplan ist so konzipiert, dass alle vom Psychotherapie-Gesetz vorgeschriebenen Lehrinhalte enthalten sind.
Die Studierenden der SFU können also innerhalb des Bakkalaureats in Psychotherapiewissenschaft auch das psychotherapeutische Propädeutikum erwerben.
Alle Lehrveranstaltungen des Psychotherapeutischen Propädeutikums sind mit dem Lehrplan der SFU abgestimmt und können für den Studiengang Bakkalaureat angerechnet werden.


Psychotherapeutisches Fachspezifikum (nach § 6-8 PthG)

Das Psychotherapeutische Fachspezifikum stellt den 2. Teil der Psychotherapieausbildung dar und umfasst mindestens 300 Stunden Theorie sowie 1600 Stunden praktische Ausbildung.

Die SFU hat mit sechs fachspezifischen Ausbildungsvereinen ein Kooperationsabkommen geschlossen, mit dem Inhalt, dass der jeweilige Verein seine Ausbildung an der SFU abhält und die Studierenden gleichzeitig auch AusbildungskandidatInnen der Vereine sind. Alle Lehrveranstaltungen der fachspezifischen Ausbildung an der SFU sind mit dem Lehrplan der SFU abgestimmt und können für den Studiengang Bakkalaureat und Magisterium angerechnet werden.

Es wird den Studierenden dadurch die Möglichkeit geboten, mit Absolvierung des Studiums auch ein Zertifikat eines Ausbildungsvereines zu erwerben, das einen Teil der Eintragungsvoraussetzungen in die Ministeriumsliste der PsychotherapeutInnen darstellt und die Grundlage für die selbständige Ausübung des Berufes bedeutet.

Das jeweilige Fachspezifikum mit seinen Methodenschwerpunkten wird von folgenden Kooperationspartnern durchgeführt:
Psychoanalytisches Seminar Innsbruck (PSI) für die Methode der Psychoanalyse
Institut für Integrative Gestalttherapie Wien (IGWien) für die Methode der Gestalttherapie
LehrtherapeutInnen des Institutes für Personzentrierte Studien (IPS) für die Methode der personenzentrierten Psychotherapie nach Carl Rogers
Österreichische Arbeitsgemeinschaft für systemische Therapie und systemische Studien für die Methode der systemischen Psychotherapie (ÖAS)
Österreichische Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (GLE-Ö) für die Methode der Existenzanalyse nach Viktor Frankl
Institut für Transaktionsanalytische Psychotherapie (ITAP) für die Methode Transaktionsanalyse

Für die psychotherapeutische Schule der Individualpsychologie wurde kein Kooperationsabkommen geschlossen sondern das Wahlpflichtfach als eigenes psychotherapeutisches Fachspezifikum im Ministerium eingereicht.


Lehrgang Lebens- und Sozialberater (nach § 18 Abs.1 Gewerbeordnung)

Die Ausbildung zum Lebens- und Sozialberater wird in § 18 Abs.1 der Gewerbeordnung geregelt.
Der Bakkalaureatslehrgang Psychotherapiewissenschaft teilt sich ab dem 5. Semester in zwei Zweige: Psychotherapie und Beratung.
Im Berichtszeitraum wurde seitens der SFU für das Bakkalaureat Zweig Beratung der Antrag auf Zertifizierung als Lehrgang zur Ausbildung zum Lebens.- und Sozialberater im Fachverband Gewerbe der Wirtschaftskammer Österreich eingebracht.
Diesem Antrag wurde stattgegeben und er wurde zertifiziert.
Dies ist deshalb ein bedeutsamer Schritt, da erstmals ein Bakkalaureatsabschluss auch einen Berufsabschluss mit sich bringt. Der Lehrgang ist daher als akademisches Studium mit Berufsoptionen besonders interessant.




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